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1. Juni 2018 SZ.de Maxvorstadt Minna Thiel ist zurück Der Kultur- und Gastrotreff Minna Thiel steht wieder auf dem Platz vor der HFF in der Maxvorstadt (Gabelsbergerstraße 33).
(Foto: Florian Peljak)
Das mobile Kulturprojekt Minna Thiel steht wieder vor der Hochschule für Film und Fernsehen in der Maxvorstadt.Vor zwei Jahren hatten die Regisseurin Doris Dörrie und HFF-Präsidentin Bettina Reitz den Bahnwaggon erstmals vor die Filmhochschule geholt.Lokalpolitiker sprachen sich eigentlich gegen eine Wiederaufstellung aus, wurde aber von der zuständigen Lokalbaukommission überstimmt. Von Birgit Lotze Auch wenn es vielen Lokalpolitikern nicht gefällt: Das mobile Kulturprojekt Minna Thiel ist wieder vor der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) auf dem Bernd-Eichinger-Platz aufgebaut worden. Diesmal hat es lange gedauert, bis Minna aus dem Winterschlaf geholt werden konn…
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Kunstareal-Fest 2017: Kulturelle "Begegnungen" der besonderen Art

Zahlreiche Highlights im ganzen Kunstareal 148 Events an 32 Orten – das erwartete Kulturbegeisterte am Wochenende beim Kunstareal-Fest. Rund 63.000 Besucher kamen, um sich die zahlreichen Veranstaltungen anzusehen - trotz des verregneten Wetters am zweiten Tag. Unter dem Motto „Begegnungen“ vernetzten sich Museen, Galerien, Unis und Kultureinrichtungen und luden zu Workshops, Konzerten, Führungen und Vorträgen ein.

Indes bestätigte das staatliche Bauamt München I zuletzt, derzeit an einem "Masterplan Freiflächengestaltung" für das Kunstareal zu arbeiten. Bis Ende 2016 soll er fertig sein.

Der Marktplatz der Museen
(SZ vom 14.03.2016)
Das Vorhaben, das Kunstareal rund um die Pinakotheken als Marke zu etablieren, kommt nicht recht voran. Das "Münchner Forum" stellt nun eine Forderung an Freistaat und Stadt. Von Stefan Mühleisen, Maxvorstadt

Geträumt und geschwärmt haben schon viele vom Münchner Kunstareal, warum sollte Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) da eine Ausnahme machen.

Das Kunstareal, so schildert er den Gästen beim Neujahrsempfang der Maxvorstädter CSU seinen Traum, könne eine "Agora" sein, ein Marktplatz, ein Mittelpunkt "für dieses weltweit größte Museumsquartier".

Dann spricht er noch von der "Jahrhundertchance" und schließt so: "Man kann träumen, was hier noch möglich ist." Allein, es gibt Menschen in der Stadt, die sich endlich Taten wünschen. Das Münchner Forum zum Beispiel. Der Diskussionsverein für Stadtgestaltung fordert in der neuesten Ausgabe seines Online-Mag…

Wie umgehen mit den Propagandakunst des Nationalsozialismus?

Anlässlich der Ausstellung "Gegen Kunst. »Entartete Kunst« - NS-Kunst - Sammeln nach '45" vom 20.05.2015 bis 31.01.2016 in der Pinakothek der Moderne in München diskutieren führende Experten den Umgang mit NS-Kunst im Kunstmuseum und die Herausforderung für unseren Kanon der Moderne. Darf man Kunst des Nationalsozialismus in einem Kunstmuseum überhaupt präsentieren? Oder sind die Tabuisierungen von NS-Kunst überhaupt noch zeitgemäß?

Podiumsdiskussion mit:
Magnus Brechtken (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin), Christian Fuhrmeister (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München), Stefan Koldehoff (Deutschlandfunk, Köln), Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Silke Wenk (Universität Oldenburg), Christoph Zuschlag (Universität Koblenz-Landau)

Infos zur Austellung:
http://www.pinakothek.de/gegenkunst

Architektin und Historikerin "Sehen lernen" - Kaija Voss teilt gerne ihr Wissen über Gebäude und deren Geschichte

Interview von Stephanie Schwaderer/ SZ Kaija Voss hat eine Marktlücke geschlossen: Ihr vor kurzem erschienenes Buch über das Kunstareal in München ist ansprechend, fundiert und - das erste seiner Art. Im Landkreis ist die zweifache Mutter als Dozentin, Stadtführerin und kenntnisreiche Mitstreiterin im Historischen Verein Wolfratshausen bekannt.
SZ: Sie leben seit 14 Jahren in Geretsried. Mit welchem Gefühl betreten Sie das Münchner Kunstareal?
Kaija Voss: Stadt, Weite, Offenheit - das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Wenn man vor den Bauten am Königsplatz oder vor den Pinakotheken steht, nimmt man gleich innerlich Haltung an. Umgekehrt genieße ich den Moment auf der Heimfahrt, wenn auf der Autobahn bei Icking erstmals die Alpen auftauchen. Dieser Kontrast, das Wechselspiel zwischen Stadt und Land, gefällt mir.
Geretsried steht nicht im Verdacht, einen Schönheitspreis zu gewinnen. Können Sie als ästhetischer Mensch sich mit ihrer neuen …