Die Skulptur "Large Red Sphere" aus poliertem roten Granit steht auf einem dreistufigen Sockel. Säulen und Balken erweitern die Skulptur zum begehbaren Raumobjekt. Die Arbeit eröffnet neue Blickachsen ins Kunstareal und fordert den Rezipienten allein durch seine physikalische Präsenz auf, Neues zu entdecken, sich zu bewegen, Form-, Material- und Farbzusammenhänge zu erkennen und zu reflektieren. Der Betrachter wird gleichsam Teil des Bildraumes, performatives Handeln ist vorprogrammiert. Wie verhalten sich die Menschen im Raum, was bewegt Sie? Walter de Maria hat im Dialog mit der Sammlung Brandhorst, mit der Pinakothek der Moderne und dem Architekturbüro Sauerbruch Hutton diese ästhetische Raumerfahrung erschaffen und somit einen kleinen Juwel ins Kunstareal platziert.
Das Kunstareal München wird neu gestaltet. Das Pariser Landschaftsarchitekturbüro Atelier Roberta hat den Ideenwettbewerb gewonnen – mit lauter grünen Ideen
Es ist ein Garten Eden, der da mitten in München wächst. Das Kunstareal: 18 Museen und Ausstellungsräume, mehr als 20 Galerien, sechs international renommierte Hochschulen, 5000 Jahre Kulturgeschichte auf 66 Hektar. Einen „eigenen Kulturstaat in der Stadt“ nennt’s Kunstminister Markus Blume bei einer Pressekonferenz am 23. Juli 2024. Und verweist darauf, dass die Vatikanstadt nur 44 Hektar umfasst. In der Tat: In diesem „Filetstück“ Münchens kann man Kunst von Weltrang erleben. Vor anderen Metropolen wie London oder Paris braucht sich hier niemand zu verstecken. Allein: So richtig hausieren ging man in den vergangenen Jahrzehnten nicht mit diesem Schatz. Man wirbt gern mit Oktoberfest und FC Bayern. Dabei ziehen auch die Pinakotheken, das Brandhorst oder das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst Millionen Besucherinnen und Besucher in die Stadt. So stellt sich das Pariser Landschaftsarchitektur Atelier Roberta das Kunstareal der Zukunft vor. © Atelier Roberta Wie können wir di...
