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Kunstareal-Fest 2017: Kulturelle "Begegnungen" der besonderen Art

Zahlreiche Highlights im ganzen Kunstareal 148 Events an 32 Orten – das erwartete Kulturbegeisterte am Wochenende beim Kunstareal-Fest. Rund 63.000 Besucher kamen, um sich die zahlreichen Veranstaltungen anzusehen - trotz des verregneten Wetters am zweiten Tag. Unter dem Motto „Begegnungen“ vernetzten sich Museen, Galerien, Unis und Kultureinrichtungen und luden zu Workshops, Konzerten, Führungen und Vorträgen ein.
   

Indes bestätigte das staatliche Bauamt München I zuletzt, derzeit an einem "Masterplan Freiflächengestaltung" für das Kunstareal zu arbeiten. Bis Ende 2016 soll er fertig sein.

Der Marktplatz der Museen (SZ vom 14.03.2016) Das Vorhaben, das Kunstareal rund um die Pinakotheken als Marke zu etablieren, kommt nicht recht voran. Das "Münchner Forum" stellt nun eine Forderung an Freistaat und Stadt. Von Stefan Mühleisen, Maxvorstadt Geträumt und geschwärmt haben schon viele vom Münchner Kunstareal, warum sollte Kultusminister Ludwig Spaenle ( CSU ) da eine Ausnahme machen. Das Kunstareal, so schildert er den Gästen beim Neujahrsempfang der Maxvorstädter CSU seinen Traum, könne eine "Agora" sein, ein Marktplatz, ein Mittelpunkt "für dieses weltweit größte Museumsquartier".   Dann spricht er noch von der "Jahrhundertchance" und schließt so: "Man kann träumen, was hier noch möglich ist." Allein, es gibt Menschen i...

Wie umgehen mit den Propagandakunst des Nationalsozialismus?

Anlässlich der Ausstellung "Gegen Kunst. »Entartete Kunst« - NS-Kunst - Sammeln nach '45" vom 20.05.2015 bis 31.01.2016 in der Pinakothek der Moderne in München diskutieren führende Experten den Umgang mit NS-Kunst im Kunstmuseum und die Herausforderung für unseren Kanon der Moderne. Darf man Kunst des Nationalsozialismus in einem Kunstmuseum überhaupt präsentieren? Oder sind die Tabuisierungen von NS-Kunst überhaupt noch zeitgemäß? Podiumsdiskussion mit: Magnus Brechtken (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin), Christian Fuhrmeister (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München), Stefan Koldehoff (Deutschlandfunk, Köln), Julia Voss (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Silke Wenk (Universität Oldenburg), Christoph Zuschlag (Universität Koblenz-Landau) Infos zur Austellung: http://www.pinakothek.de/gegenkunst

Architektin und Historikerin "Sehen lernen" - Kaija Voss teilt gerne ihr Wissen über Gebäude und deren Geschichte

Interview von Stephanie Schwaderer/ SZ Kaija Voss hat eine Marktlücke geschlossen: Ihr vor kurzem erschienenes Buch über das Kunstareal in München ist ansprechend, fundiert und - das erste seiner Art. Im Landkreis ist die zweifache Mutter als Dozentin, Stadtführerin und kenntnisreiche Mitstreiterin im Historischen Verein Wolfratshausen  bekannt. SZ: Sie leben seit 14 Jahren in Geretsried. Mit welchem Gefühl betreten Sie das Münchner Kunstareal? Kaija Voss: Stadt, Weite, Offenheit - das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein. Wenn man vor den Bauten am Königsplatz oder vor den Pinakotheken steht, nimmt man gleich innerlich Haltung an. Umgekehrt genieße ich den Moment auf der Heimfahrt, wenn auf der Autobahn bei Icking erstmals die Alpen ...

PAINTING 2.0 Na endlich mal ein Paradigmenwechsel im Kunstareal, bravo!

Maria Lassnig (1919-2014), Harte und weiche Maschine / Kleine Sciencefiction,1988, Foto: Universalmuseum Joanneum, N. Lackner © Maria Lassnig Stiftung   Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter - Museum Brandhorst 14. NOVEMBER 2015 BIS 30. APRIL 2016   Zum ersten Mal in München werden in einer musealen Gruppenausstellung auffällig viele Künstlerinnen gezeigt – was im 21. Jahrhundert selbstverständlich sein sollte – aber nicht immer ist.  Der Workshop nimmt diese Tatsache unter die Lupe. Gibt es in der Schau speziell weibliche oder männliche Themen? Sind Maria Lassnigs Körpergefühlsbilder typisch weiblich? Ist das Thema Körper nur von Malerinnen wie etwa Ree Morton besetzt? Jutta Koether widmet sich der "feministischen" Frage und arbeitet bewusst mit Blümchendarstellungen nahe am Kitsch – vielleicht aber auch nicht? Kann die These aufgestellt werden, dass Frauen das Körperliche in den Vordergrund ihrer Arbeit stellen und ihre männlichen Kolle...

Für seinen neuen Blog reist art-Architekturkolumnist Till Briegleb durch die Welt und bespricht Neubauten....

NS Dokumentationszentrum 2015   Braunes Haus 1936 aus dem BLOG ART 19 / 02 / 2014  von Till BRIEGLEB Die meiste neue Architektur ist schlimm. Aber es geht noch schlimmer. Für seinen neuen Blog reist art -Architekturkolumnist Till Briegleb durch die Welt und bespricht Neubauten, die so falsch, schlecht und respektlos sind, dass es nur eine vernünftige Lösung für sie geben kann: "Sofort wieder abreißen!" Erster Kandidat für die goldene Abrissbirne: das NS-Dokumentationszentrum München : Wie kann es passieren, dass ein Ort des Gedenkens an die Greueltaten der Nazis genauso aussieht wie die Firmenzentrale eines globalen Wirtschaftsprüfers? Fährt man mit dem Zug nach München hinein, steht kurz vor dem Hauptbahnhof linker Hand der weiße Würfel mit vertikalen Streifen und horizontalen Glasflächen von PricewaterhouseCoopers. Steigt man kurz darauf aus der U-Bahn Königsplatz, um ins Lenbachhaus oder die Glyptothek zu gehen, steht rechter Hand der weiße Würfel...